Liebe Leser, wie ihr wisst fasziniert mich Londoner Theater ganz besonders. Da man natürlich nicht immer mal eben rüber düsen kann, bin ich unglaublich dankbar für die Live und Encore Screenings des National Theatre. Ausgewählte Produktionen werden aufwendig aufbereitet und dann entweder Live oder später als Aufzeichnung in die ganze Welt übertragen. Und da gibt […]

via National Theatre Live – Übertragungen in Deutschland 2017 — theatergeist

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Interlude

Favourite Plays and Musicals (UK Theatre) of the first half of 2015.

Ein Blick auf meinen Englischen Theater Blog The Day – A Play gefällig?

Da habe ich meine UK Theatre Höhepunkte für das erste Halbjahr 2015 zusammengestellt und im Post davor habe ich eine Liste meiner Lieblings-Theater-Schauspieler erstellt.

Demnächst geht es auch hier weiter, aber mein anderer Blog hat im Moment Priorität.

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Macbeth – Ein Bastard von Dave St-Pierre und William Shakespeare

Das sieht wahnsinnig interessant aus! Und Constanze Becker spielt die Lady! Es gibt nur noch wenige Tickets. Also werde ich mir lieber schnell eins bestellen.

 

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London Teil 2 2015 The Ruling Class, Carmen Disruption

Und schon ist er wieder Vorbei. Der kurze Ausflug in meine zweite Heimat.

Mit viel Stress bei der Anreise fing es an – ich hatte es überpünktlich und ganz relaxt bis zum Abfluggate geschafft und dann ging der Stress damit los, dass der Flug erheblich verspätet war. Zu allem Übel  fuhr von Terminal 5 für längere Zeit keine Tube – und die Ansagen, wann wieder eine fahren sollte, änderten alle 5 Minuten.

Also schnell umdisponiert, Gastgeberin kontaktiert, „ich komme dann direkt nach dem Theater“, und bin dann, sobald endlich wieder eine Bahn fuhr, direkt mit meinem Köfferchen zu den Trafalgar Studios. Die haben eine Gaderobe, also kein Problem und mit meiner ATG-Theatrecard hat mich das auch nichts gekostet.

Ich hatte sogar noch etwas Zeit die Sonne auf dem Trafalgar Square zu genießen, bevor es mit The Ruling Class losging. Die Kartenkontrolleurin war eine Bekannte, die arbeitet seit kurzen für ATG in diversen Theatern. In London treffe ich irgendwie immer jemanden. 😀

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Mein Platz in der letzten Reihe, die günstigsten Plätze während der Vorstellungen von Dienstag-Samstag, war sehr gut! Mittig links, und keine Leute vor mir, die besonders groß waren und sich nach vorne gelehnt haben. Und es hat mir auch beim zweiten Mal anschauen wahnsinnig gut gefallen! Und James McAvoy hat mich noch mehr überzeugt! Er hätte wirklich einen Olivier Award für seine Darstellung verdient gehabt! Er hat auch diesmal wieder großartig schlagfertig auf das Publikum reagiert und ich habe mich wahnsinnig gut amüsiert und der ganze Stress von der Anreise ist von mir Abgefallen. Am liebsten hätte ich mir das nochmals angeschaut. Anschließend musste ich relativ lange auf den Bus warten – da hätte ich auch ruhig nochmal Fangirls aus der Ferne beobachten gehen können!

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Am nächsten Tag habe ich zunächst die Sonne auf der Terrasse meiner Gastgeberin genossen und ich bin dann anschließend auf den Spuren des Frühlings im Regents Park gewandelt. Vor meinem Theaterbesuch im Almeida habe ich meinen obligatorischen Burrito gegessen und die letzten Sonnenstrahlen im Islington Green bei einem Capuccino eingefangen. Durch einen kurzen Blick auf Facebook ist auch mein Theaterbesuch für den nächsten Nachmittag gesichert: die letzte Matinee von Made in Dagenham auf den besten Plätzen für 15 Pfund – Superschnäppchen! Ich hatte sowieso daran gedacht es mir eventuell anzuschauen und ich muss kein Dayseating machen und spare auch noch zusätzlich. Hurrah! Die Stimmung war damit nochmals besser.  Und wen sehe ich dann vor dem Pub mit einem anderen Mann ein Bierchen trinken als ich aus dem Park rauskomme? Damian Lewis! Ginger Hair und Beard sind unverkennbar! Da war er: mein 1. Promi Spot! 😉

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Im Almeida Theatre läuft im Moment die Londoner Premiere von Carmen Disruption von Simon Stephens, letztes Jahr wurde sein Stück in Hamburg uraufgeführt. Weil es die erste Preview war, war der Autor anwesend und der Leiter des Theaters Regisseur Rupert Goold. Was ich nicht wusste, weil ich vorher nicht das Stück recherchiert hatte, die Hauptdarstellerin der deutschen Produktion saß in der Reihe vor mir. Außerdem habe ich im Publikum noch den Britischen Schauspieler Matthew Horne entdeckt und ich glaube den Lindenstraßen-Darsteller Georg Uecker erkannt zu haben.

Das Stück hat mir teilweise gefallen, einige Ideen waren sehr gut und auch passend umgesetzt, andere waren nicht nachvollziebar, es hat mir auf jeden Fall geholfen, dass ich die Oper Carmen kenne, zum letzten Mal habe ich sie 2013 bei den Bad Hersfelder Festspielen gesehen. Besonders gut hat mir das Bühnenbild und die Opernsängerin gefallen, und das wir Zuschauer von hinten über die Bühne in den Zuschauerraum geschickt wurden.

Nach der Vorstellung habe ich auf alle Darsteller gewartet ein wenig mit Jack Farthing (als Carmen; im Moment in Poldark) und Sharon Small (als Singer) und mit dem Autor Simon Stephens kurz unterhalten und mir mein Programmheft von ihnen unterschreiben lassen.

Ganz witzig: ich habe mich vorher und nachher kurz mit meinem Sitznachbarn unterhalten. Nachdem ich später Twitter gecheckt habe, habe ich festgestellt, dass wir uns bereits von dort kannten. Jetzt wissen wir, wer hinter diesen Profilen steckt! 🙂

Ausführlichere Reviews auf englisch in meinem englischen Blog http://thedayaplay.wordpress.com.

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Theater Vorfreude

Ein kurzer Theater-Trip nach London steht an – und ich kann mich vor lauter Vorfreude mal wieder heute so gar nicht konzentrieren.

Ich freue mich sehr auf ein 2. Mal James McAvoy in The Ruling Class im Trafalgar Studio, Sharon Small in Carmen Disruption im Almeida Theatre, Emma Thompson in Sweeney Todd im London Coliseum der English National Opera (ENO)und die Olivier Awards. Außerdem werde ich am Samstag für die Matinee Day-Seating machen, wenn ich früh genug aus dem Bett komme für A View from the Bridge – ich drücke besonders Mark Strong für Sonntag die Daumen – ansonsten für Oppenheimer oder etwas anderes. Und am Montag hoffe ich auf cheap Monday Ticket für Roald Dahl’s The Twits im Royal Court Theatre.

Wenn ich dann wieder in Deutschland bin, folgt mein 1. Besuch im English Theatre Frankfurt in 2015, Other Desert Cities und ein Besuch in der Oper: Murder in the Cathedral – ein Superschnäppchen: Preiskategorie 1 für 15 statt für 95 Euro! 🙂 Und dann ein zweites Mal Oper in diesem Monat: Euryanthe. Und dann ist der Monat auch schon wieder vorbei.

Am Freitag startet der monatliche Vorverkauf für unser Schauspiel – ich muss unbedingt ein neues Stück Anfang Juni mit Marc Oliver Schulze buchen. Und Macbeth. Auch wenn ich mich damit nicht ganz so wohl fühle – habe ich doch in 2013 drei wunderbare Produktionen von Macbeth in London (Trafalgar Studio und Globe Theatre) und beim Manchester International Festival genießen können, Joseph Millson, James McAvoy und Kenneth Branagh sind schwer zu schlagen – und Shakespeare lässt sich zudem sowieso sehr schwer übersetzen. Sollte Constanze Becker allerdings die Lady spielen, werde ich mir das nach ihrer fantastischen Medea nicht entgehen lassen!

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Liebling des Monats – warum schaue ich mir das an? März: Marc Oliver Schulze

Warum schaue ich mir ein bestimmtes Stück an? Meistens weckt eine bestimmte Besetzung mein Interesse. Welch ein Glück, dass es so jemanden auch im Ensemble des Schauspiels Frankfurt gibt:

Marc Oliver Schulze, Jahrgang 1973, Ensemblemitglied seit 2009, von mir leider erst im letzten Jahr 2014 zufällig in Tschechows Die Möwe entdeckt.

Was habe ich mit ihm gesehen? (Alles Schauspiel Frankfurt):

2014: Tschechow: Die Möwe

Ibsen: Nora  
Leider habe ich ihn als Dan in Hautnah (Closer) verpasst, weil die letzte Vorstellung wegen Krankheit abgesagt wurde. 😦

2015: Falk Richter: Zwei Uhr Nachts (2x)

Euripides: Medea;

Moritz Rinke: Wir lieben und wissen nichts  

Woher kenn man ihn sonst:

kleine Gastrollen in Krimis: Tatort, Unter Verdacht, Ein Fall für Zwei, Soko Kitzbühel, Der Alte, München Sieben.

Familienserien: Aus heiterem Himmel, Samt und Seide und im Moment Sibel & Max.

Inga Lindström: Der Zauber von Sandbergen und Kleindarsteller in Kinofilmen: Die Co-Piloten, Männerhort.

Was sagen andere über ihn:

MOS überragt alle anderen männlichen Darsteller des Frankfurter Ensembles – nicht nur mit seiner Körpergröße.

Regisseur Oliver Reese: Das Schauspiel hat wahnsinnig gute Schauspieler wie Marc Oliver Schulze, der derzeit auch im Fernsehen zu sehen ist, berichtet Reese, eine Folge von Sibel und Max habe er gesehen: Das sei sehr dünn, sehr dürftig, vor allem weil Schulze, der singen und tanzen könne, vor der Kamera – anders als auf der Bühne – unter seinen Möglichkeiten bleiben müsse.

Warum ist er mein Liebling: 

Tolle, wandelbare Stimme, gute Artikulation, beeindruckende Bühnenpräsenz, Körpergröße, Cheekbones, Charisma,  er kann Singen und Tanzen (und Gitarre spielen!), er verschwindet in jeder Rolle,  glänzt in tragischen und in komischen Rollen. Selbst wenn das Stück oder die Inszenierung nicht besonders gut sind, verleiht er – selbst in kleinen Rollen – dem Ganzen eine besondere Qualität. Er kann mit meinen Britischen Lieblingen absolut mithalten! 😉

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Mein erster Post – Rückschau und Vorschau auf das erste Quartal im Theater Jahr 2015

Ich bin eine Bessessene. Vom Theater. Anschauen. Nicht spielen. Nicht so sehr vom Schreiben. Allerdings schaue und erlebe ich so viel, dass ich das gerne für mich ein wenig festhalten würde. Und da gibt es auch ein paar Menschen, die mich immer wieder bitten, meine Erlebnisse und Eindrücke mit Ihnen zu teilen. Also: Los gehts!

Mein Theater-Jahr 2015 hat im Januar angefangen. Mit einer Übertragung des National Theatre London (NT Live) von dem Stück John.

Mein erstes Stück in einem Frankfurter Theater (Fritz Remond Theater) war Ziemlich beste Freunde.

Im Februar habe ich dann folgende Stücke in London gesehen:

Musical: City of Angels, Memphis, Assassins

Schauspiel: The Ruling Class, Hello/GoodbyeThe Fever, My Night with Reg, The Merchant of Venice, The Changeling, How to Hold Your Breath, Bull, The Wasp, Farinelli and the King, Closer

Oper: Andrea Chenier

und in Stratford-upon-Avon habe ich mir bei der Royal Shakespeare Company das neue Schauspiel Oppenheimer 2x angeschaut, einmal davon mit der Zweitbesetzung aller Rollen.

In der Frankfurter Oper habe ich Rusalka und La Boheme gesehen.

Der März fing mit einem Besuch beim Frankfurter Schauspiel im Bockenheimer Depot an: Zwei Uhr Nachts – davon war ich so begeistert, dass ich mir gleich nach Rückkehr noch ein Ticket gekauft habe. Im März werde ich mir außerdem im Schauspiel Medea und in den Kammerspielen Wir lieben und wissen nichts anschauen.

Außerdem stehen morgen eine Übertragung aus Stratford-upon-Avon von der Royal Shakespeare Company Love’s Labours Won (besser bekannt als Much Ado About Nothing) an und es gibt noch eine Übertragung aus London NT-Live:  A View from the Bridge.

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